SPD in der Verbandsgemeinde Hachenburg

Trockenheit und Dürre: Die Natur leidet – die Brandgefahr ist groß

Der Wald brennt. Fast täglich liest man in diesem Sommer die Schlagzeile in den Medien. Aber wie ist die Lage bei uns in der Region? Darüber sprach SPD-Abgeordneter und Landtagspräsident Hendrik Hering mit Brand- und Katastrophenschutzinspekteur der Kreisfeuerwehr Tobias Haubrich bei Mittwoch Digital.

Es ist ein Sommer, so trocken, wie seit Jahren nicht. Allein im Westerwaldkreis musste die Feuerwehr in diesem Jahr bereits zu rund 90 Wald- und Vegetationsbränden ausrücken. Das macht fast 20 Prozent der diesjährigen Einsätze aus. Zum Glück sind die Brände laut Tobias Haubrich, Brand- und Katastrophenschutzinspekteur der Kreisfeuerwehr, bislang glimpflich ausgegangen. Eine Fläche von zwei Hektar Wald Mitte August bei Selters war flächenmäßig das umfangreichste. Bedenkt man, dass in Europa insgesamt allein in diesem Sommer schätzungsweise 700.000 Hektar Waldflächen verbrannt sind, wird einem das Ausmaß des trockenen Hitzesommers allerdings bewusst.

Bäcker am Limit: Steigende Kosten machen das (Über)Leben schwer
von links: Hendrik Hering (Landtagsabgeordneter), Hubert
Quirmbach(Obermeister Bäcker-Innung), Fred Weinbrenner,
Michael Braun (Geschäftsführer Kreishandwerkerschaft),
Dirk Müller (stellv. Obermeister), Matthias Dahmen
(Innungsbeauftragter), Rolf Wanja (Vorstand
Kreishandwerkerschaft)

Steigende Energie- und Rohstoffkosten bringen viele Bäcker-Betriebe ans Limit. Bei einem gemeinsamen Termin von Bäcker-Innung, Kreishandwerkerschaft und Landtagspräsident Hendrik Hering im Traditionsbetrieb von Fred Weinbrenner kamen die Zahlen offen auf den Tisch.

„Die Lage ist ernst“, eröffnete Bäckermeister Fred Weinbrenner am frühen Morgen das Gespräch, zu dem SPD-Abgeordneter und Landtagspräsident Hendrik Hering auch Vertreter der Bäcker-Innung und Kreishandwerkerschaft geladen hatte. Wie ernst die Lage tatsächlich ist, konnte Hering sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht vorstellen. Doch Fred Weinbrenner machte gleich zu Beginn deutlich: „Einmal werde ich noch Heizöl tanken, wenn dann die Preise nicht runter gehen, mache ich dicht.“ Einmal Volltanken bedeutet für den Bäckermeister ein Tankvolumen von 3.000 bis 3.500 Litern. Da er einen Teil seiner Öfen mit Heizöl betreibt, wird diese Menge circa alle zwei Monate fällig. Bei aktuell über 1,70 Euro pro Liter sind das erhebliche Kosten. Vergleicht man den Betrag mit dem Preis vor einem Jahr, hat sich dieser mehr als verdoppelt, verglichen mit dem Preis 2020 sogar mehr als vervierfacht. Die Öfen, die nicht mit Heizöl betrieben werden, hängen am Strom. Und auch hier sind die Preissteigerungen durch die europäische Regelung der Verknüpfung mit dem Gaspreis extrem.

 

Trockenheit und Brandgefahr sind Thema bei Mittwoch Digital


Herzliche Einladung: Mittwoch, 31. August 2022, 19:30 Uhr
Was muss man aktuell beachten und wie sind unsere Feuerwehren aufgestellt?

Unsere Heimat der Westerwald ist total ausgetrocknet. Es mehren sich die Berichte über Wald- Flächen- oder Böschungsbrände. Alles Folgen des voranschreitenden Klimawandels und eines extrem trockenen Sommers. Auch wenn für das Wochenende Regen angekündigt ist, wird das wohl der berühmte Tropfen auf den heißen Stein und mildert das Brandrisiko nur minimal.

Der SPD Landtagsabgeordnete Hendrik Hering will mit dem Brand- und Katastropenschutzinspekteurs des Westerwaldkreises, Tobias Haubrich, am Mittwoch, den 31. August 2022 um 19:30 Uhr über die Herausforderungen sprechen, die aktuell durch diese Trockenheit, aber auch durch die vermehrt auftretenden Starkregenereignisse von den heimischen Feuerwehren und dem Katastrophenschutz zu bewältigen ist.

In einer Fragerunde können aber auch die Bürgerinnen und Bürger aus erster Hand erfahren, wie man sich aktuell verhalten muss, damit man keine Brände unbeabsichtigt auslöst. Herr Haubricht wird referieren, was derzeit bei dieser Gefahrenstufe erlaubt ist und was nicht, aber auch was man besser derzeit lässt. 

Hering lädt herzlich ein und bittet um Anmeldung zu der über „Webex“ durchgeführten Veranstaltung unter: wahlkreis@hendrik-hering.de

Die Zugangsdaten werden rechtzeitig zugeschickt. Das Portal ist 15 Minuten vor Beginn geöffnet und der Administrator steht unter 02662/3075930 bei technischen Problemen zur Verfügung.

Wie gehts weiter auf der Westerwälder Seenplatte?

In den letzten Monaten kam es an der Westerwälder Seenplatte immer wieder zu Unmut und Diskussionen. Während viele Besucher Trendsportarten wie Surfen oder Stand-up-Paddling (SUP) für sich entdeckten, kämpft der Naturschutzbund (Nabu) um das EU Vogelschutz- und Flora-Fauna-Habitat (FFH)-Gebiet.

Mainz. Am Mittwoch, dem 24. August, folgten Ines Noll der Nabu-Stiftung und Cosima Lindemann, Vorsitzende des Nabu Rheinland-Pfalz, der Einladung durch den heimischen SPD-Abgeordneten und Landtagspräsidenten Hendrik Hering nach Mainz. In einem gemeinsamen Gespräch mit Dr. Erwin Manz, Staatssekretär des Umweltministeriums, wurden die Interessenkonflikte rund um die Westerwälder Seenplatte thematisiert. Nachdem die Nabu-Stiftung als neuer Eigentümer der Westerwälder Seenplatte fungiert und vom Land Rheinland-Pfalz mit der „langfristigen Sicherung der Seen der Westerwälder Seenplatte als EU Vogelschutz und Flora-Fauna (Habitat)-Gebiet“ beauftragt wurde, wurden nun die ersten Veränderungen notwendig. Veränderungen und neue Regelungen, die bei einigen Besuchern auf Missfallen stoßen.

367.878 Euro für die Grundschule Roßbach

Notwendige Erweiterung wird durch Förderprogramm realisierbar

„Gute Rahmenbedingungen sind die Grundlage, um ein gutes Bildungsangebot anbieten zu können. Bund, Land und Kommunen arbeiten an vielen Stellen hierfür zusammen, so auch bei Schulsanierungen. Das Sondervermögen des Bundes im Rahmen des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes ermöglicht dabei zusätzliche Spielräume für finanzschwache Kommunen, um die Schulträger vor Ort bei anstehenden Baumaßnahmen zu unterstützen. Daneben gibt es das Schulbauprogramm des Landes, für das wir im Haushalt 2022 62,1 Millionen Euro aufbringen“, kommentiert der SPD-Landatsgabgeordnete die gute Nachricht aus Mainz. „Die Umsetzung im Land ist in vollem Gange und ich freue mich, dass im Westerwaldkreis die Grundschule in Roßbach von diesem Programm profitieren kann und die Bewerbung im Mainzer Bildungsministerium Erfolg hatte. 

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